Technische Spezifikationen — CX-8000
StromversorgungAC 230V, 50 Hz
Leistungsaufnahme680 VA
Max. Traglast135 kg
Sitzflächenhöhe400 – 780 mm
Kopfstützen-Teleskopbereich120 mm
Rückenlehnen-Neigungsbereich115° – 180°
InstrumentenarmSchwingbügel (Rotary Down Tray)
Instrumentenplätze5 (Turbine ×2, Mikromotor, Spritze ×2)
BedienpanelTouch-Control (Drehtablett)
OP-LeuchteLED mit Berührungssensor
LampenarmAmerican Style
RöntgenbetrachterLCD integriert
AbsaugsystemNassabsaugung
SpuckschaleKeramik, 180° drehbar
WassersystemFiltrierung + Heizung, 600 ml Flasche
FußpedalMultifunktion CX-106
ArzthockerCX-147
Packmaß (B×T×H)142 × 100 × 125 cm
Bruttogewicht260 kg
Modell CX-8000 · Schwingbügel

Zahnarztstuhl CX-8000 Schwingbügel

Behandlungseinheit mit Schwingbügel-Instrumentenarm für den ergonomischen 12-Uhr-Ansatz. Weniger Rücken- und Nackenbeschwerden durch korrekte Arbeitshaltung — die Wahl für ergonomiebewusste Behandler.

5 Instrumentenplätze Schwingbügel-System LED Sensor-Leuchte LCD Röntgenbetrachter inkl. Mikromotor
Preis (Nassabsaugung)
14.490 €
zzgl. MwSt. · zzgl. Lieferung & Montage
Nassabsaugung (Standard) 14.490 €
  • 1× Mikromotor inklusive
  • Schwingbügel-Instrumentenarm für 12-Uhr-Ansatz
  • 12 Monate Garantie
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Lieferzeit: 4–8 Wochen nach Bestellbestätigung

💡 Ergonomie-Hinweis: Der 12-Uhr-Ansatz gilt als rückenfreundlichste Arbeitshaltung in der Zahnmedizin. Wenn Sie bereits Rücken- oder Nackenbeschwerden haben, kann der Wechsel zum Schwingbügel-System einen wesentlichen Unterschied machen.

Ausstattungsdetails

Was die CX-8000 auszeichnet

🔄

Schwingbügel-Instrumentenarm

Der Rotary Down Tray schwingt über den Patientenkopf in die 12-Uhr-Position. Instrumente sind direkt vor dem Behandler greifbar — ohne Verdrehen und Strecken zur Seite.

🧘

12-Uhr-Ansatz: Ergonomie pur

Behandler sitzt hinter dem Patientenkopf, Wirbelsäule bleibt aufrecht. Schultern bleiben symmetrisch belastet — nachweislich weniger Beschwerden bei langfristiger Nutzung.

🖥️

Touch-Control Drehtablett

Das Bedienpanel ist in das schwenkbare Drehtablett (Rotary Tray) integriert. Bedienung direkt aus der 12-Uhr-Arbeitsposition — ohne Positionswechsel.

💡

LED-OP-Leuchte mit Sensor

Berührungsempfindliche Einschaltung ohne Handkontakt. Gleichmäßige, schattenarme Ausleuchtung des Behandlungsfeldes — auch bei 12-Uhr-Arbeitshaltung optimal positionierbar.

📺

LCD-Röntgenbetrachter integriert

Integrierter Monitor für digitale Röntgenaufnahmen direkt am Stuhl. Kein separates Wandgerät notwendig — auch vom 12-Uhr-Sitzplatz gut einsehbar.

🧱

Keramik-Spuckschale, 180° drehbar

Die 180° drehbare Keramikschale lässt sich auf beiden Seiten des Stuhls positionieren — flexibel für Rechts- und Linkshänder sowie für den 12-Uhr-Ansatz.

Experteneinschätzung

Die CX-8000 in der zahnärztlichen Praxis

Was ist ein Schwingbügel-System?

Der Schwingbügel (auch: Rotary Down Tray oder Rotary Arm) ist ein Instrumentenarm, der — anders als die klassische Seitenkonsole — nicht seitlich neben dem Patienten positioniert ist, sondern über den Patienten geschwenkt wird. Konkret: Der Arm ist hinter dem Patientenkopf (12-Uhr-Position) montiert und kann in einem Bogen über den Patientenkörper geschwenkt werden. In der Arbeitsposition hängt das Instrumententablett direkt vor dem Behandler, der hinter dem Patientenkopf sitzt.

9-Uhr-Ansatz vs. 12-Uhr-Ansatz in der Zahnmedizin

Der 9-Uhr-Ansatz ist die in Europa traditionell verbreitete Arbeitshaltung: Der Behandler sitzt seitlich neben dem Patienten (auf einer Uhr wäre das die 9-Uhr-Position) und erreicht die Instrumente von der seitlichen Konsole. Der 12-Uhr-Ansatz, der in den USA und Skandinavien als Standard gilt, positioniert den Behandler hinter dem zurückgelehnten Patientenkopf. Beide Ansätze funktionieren — aber sie stellen unterschiedliche Anforderungen an Stuhl und Ergonomie.

Warum der Schwingbügel für den 12-Uhr-Ansatz die richtige Lösung ist

Beim 12-Uhr-Ansatz ist eine seitliche Konsole oft schwer erreichbar: Der Behandler müsste sich weit nach vorne strecken oder verdrehen, um Instrumente zu wechseln. Der Schwingbügel löst dieses Problem, indem er die Instrumente direkt in die Reichweite des 12-Uhr-Behandlers bringt — über den Patienten geschwenkt, direkt vor dem Körper. Das ermöglicht einen schnellen Instrumentenwechsel ohne Positionsveränderung und damit echtes ergonomisches Arbeiten aus der 12-Uhr-Haltung.

Ergonomische Vorteile: Rücken und Nacken schonen

Rücken- und Nackenbeschwerden sind in der Zahnärzteschaft weit verbreitet: Studien belegen, dass über 60 % der Zahnärzte im Laufe ihrer Karriere behandlungsbedürftige Beschwerden des Bewegungsapparates entwickeln. Der 12-Uhr-Ansatz in Kombination mit dem Schwingbügel gilt als besonders rückenfreundlich, weil die Wirbelsäule aufrecht bleibt, beide Schultern symmetrisch belastet werden und das Verdrehen des Oberkörpers zur Seite entfällt. Für Behandler, die bereits Beschwerden haben oder ihnen vorbeugen wollen, ist die CX-8000 eine ernstzunehmende Option.

Welche Behandlungen profitieren besonders vom Schwingbügel?

Besonders bei endodontischen Behandlungen, bei denen präzise Handarbeit über längere Zeiträume gefragt ist, zeigt der 12-Uhr-Ansatz Vorteile. Auch bei der Befundaufnahme im Oberkiefer und bei Behandlungen unter OP-Mikroskop ist die 12-Uhr-Position häufig bevorzugt. Extraktionen und Chirurgie werden je nach Kieferbezirk teils vom 9-Uhr- oder 12-Uhr-Ansatz aus durchgeführt — hier ist Flexibilität gefragt.

Nachteile des Schwingbügels: ehrliche Einordnung

Der Schwingbügel hat einen Instrumentenplatz weniger (5 statt 6 beim Seitenkonsolenmodell): Es steht kein Scaler-Platz zur Verfügung. Außerdem erfordert das Schwingbügel-System eine Eingewöhnungszeit — Behandler, die jahrelang mit der Seitenkonsole gearbeitet haben, berichten von einer Umstellungsphase von 2–8 Wochen. Und: Eine Amalgamabsaugung ist für die CX-8000 nicht erhältlich, da der Instrumentenarm diese Option konstruktiv nicht unterstützt.

DIN EN ISO 6875 und ergonomische Anforderungen

Die Norm DIN EN ISO 6875 definiert sicherheits- und ergonomierelevante Anforderungen an Dentaleinheiten. Die CX-8000 erfüllt die Anforderungen dieser Norm. Für die Frage der Arbeitshaltung verweist die Norm auf ergonomische Grundsätze; die Wahl zwischen 9-Uhr- und 12-Uhr-Ansatz liegt beim Behandler.

Für wen ist die CX-8000 die richtige Wahl?

Die CX-8000 richtet sich an Zahnarztpraxen, die den 12-Uhr-Ansatz praktizieren oder einführen möchten, sowie an Behandler mit bestehenden oder drohenden Rücken-/Nackenbeschwerden. Wer die Seitenkonsolen-Arbeitshaltung bevorzugt, ist mit der CX-8900 oder dem DTC-329 besser beraten.

Modellvergleich

CX-8000 vs. andere Modelle

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Preis ab14.490 €14.490 €14.490 €

Alle Preise zzgl. MwSt., Lieferung und Montage.

Häufige Fragen

Fragen zur CX-8000

Was ist der Unterschied zwischen Schwingbügel und Seitenkonsole?
Bei der Seitenkonsole (Standard bei CX-8900 und DTC-329) sind die Instrumente seitlich neben dem Patienten auf einem Tisch oder Arm angeordnet. Der Behandler sitzt seitlich und greift seitwärts nach Instrumenten (9-Uhr-Ansatz). Beim Schwingbügel (CX-8000) hängt das Instrumententablett über dem Patienten und kann aus der 12-Uhr-Position (hinter dem Patientenkopf) direkt vor dem Behandler positioniert werden. Das ermöglicht rückenfreundlicheres Arbeiten, hat aber einen Instrumentenplatz weniger und erfordert eine Eingewöhnungszeit.
Kann ich die CX-8000 auch für den 9-Uhr-Ansatz verwenden?
Technisch ja — der Schwingbügel lässt sich in verschiedene Positionen schwenken. Jedoch ist die CX-8000 primär für den 12-Uhr-Ansatz optimiert; die Seitenkonsolen-Modelle (CX-8900, DTC-329) sind für den 9-Uhr-Ansatz besser geeignet und bieten auch mehr Instrumentenplätze. Wenn Sie unsicher sind, welcher Ansatz zu Ihrer Arbeitshaltung passt, beraten wir Sie gerne telefonisch.
Wie lange dauert die Eingewöhnung an den Schwingbügel?
Die Eingewöhnungszeit variiert je nach Erfahrung und Arbeitsgewohnheiten. Behandler berichten typischerweise von 2–8 Wochen, bis der Schwingbügel als selbstverständlich empfunden wird. Zahnarztpraxen, die von der Seitenkonsole wechseln, sollten in den ersten Wochen keine vollständige Behandlungsrolle einplanen. Für Praxisneugründungen oder für Behandler, die noch keine festen Gewohnheiten haben, ist die Eingewöhnung deutlich kürzer.

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